
Wie hier versprochen, folgt nun der erste Teil meiner Reise nach Masuren im vergangenen Mai. Videos kann ich in diesem neuen Blog (vorläufig) nicht mehr hochladen, das hat aber vielleicht auch seine Vorteile, der Blog wird nicht so schnell überladen. Die von mir erstellten Videos – vorwiegend mit Smartphone – waren darüber hinaus ohnehin so klein, dass es für Außenstehende kaum lohnte, diese anzusehen. Vielleicht gibt es ja einen Trick der Einbindung, den ich nicht kenne? Wer sich dann dennoch für Videos von mir interessiert, kann diese künftig auf Instagram in den Stories oder auch mal in den Posts sehen. Ein Instagram-Widget ist rechts in der Sidebar des Blogs, das immer die Vorschau meines jeweils aktuellen Bildes zeigt.
In diesem neuen Blog verzichte ich nun auch darauf, die Bilder zu beschriften. Es macht weniger Arbeit und sieht besser aus. Ich lade ja ohnehin nie die Originale hoch. Insofern kann kaum jemand etwas damit anfangen. Und wenn, wäre es Diebstahl, der strafrechtlich verfolgt wird! Freundliche Menschen, die gerne ein Foto von mir hätten, dürfen dies nach Anfrage gewiß auch verwenden.
Auf der Reise nach Masuren . . .
Wir machten uns also Anfang Mai mit unserem Sohn per Auto auf nach Polen/Masuren, u.a. weil wir das große Gut, auf dem meine 2018 verstorbene Mutter geboren wurde, besichtigen wollten. Dies war nur per Auto möglich. Doch davor lagen nun etliche Hundert Kilometer Autofahrt vor uns.
Anhand der Bilder könnt Ihr nun unsere Route mitverfolgen.
(Und ich schreibe ganz bewusst „Ihr“ und nicht „Du“, weil ich in diesem Blog all meine Leser anspreche, nicht nur einen! Ich persönlich mag dieses „Du“ auch nicht, denn – davon einmal abgesehen, dass nicht jeder geduzt werden will, sieht es so aus, als seien gewisse Personen von der Ansprache ausgeschlossen! Das ist unchic, wie ich finde! Ansonsten habe ich selbstverständlich nichts gegen ein „Du“ unter Freunden.
Los ging es von daheim, der älteste Sohn fuhr (wofür wir sehr dankbar waren, denn er ist ein sehr guter und geübter, umsichtiger Fahrer); die Sitze des Wagens waren sehr angenehm, was für mich besonders wichtig ist. Ich erinnere mich mit Schrecken an eine Fahrt innerhalb Münchens mit einem geliehenen Sportwagen. In der Sitzposition konnte ich seinerzeit nicht leben und nicht sterben – wir mußten tatsächlich schon bald umkehren und konnten unser gewünschtes Ausflugsziel nicht ansteuern, so sehr hat mir meine Halswirbelsäule zu schaffen gemacht. Gute Autositze werden immer wichtiger!
Doch ich schweife ab … hier ist die grobe Richtung schon erkennbar …

Lange Zeit herrschte auf der A2 auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn ein unendlich langer Stau, viele Kilometerlang – es muß das nackte Grauen sein, sich in solch einer endlosen Schlange zu befinden! Zum Glück passierte an dem Tag kein Unfall und auch wir kamen unbehelligt an unser Ziel.

Die obige Aufnahme entstand irgendwo hinter Potsdam, der Ausschnitt zeigt die ungefähre Position

und so ging das geraume Zeit weiter …
Die Bedienung des neuen WordPress ist – nebenbei bemerkt – unheimlich umständlich und dauert dadurch viel länger, als ich es bei WordPress gewöhnt bin! Ich schätze die vorherige, viel einfache Bedienung sehr, die bei meinen anderen Blogs noch vorhanden ist. Ob sich das hier auch einstellen ließe, ist mir bislang nicht bekannt.

Nach Polen ist es von hier aus nicht mehr weit … und kaum eingetaucht in dieses andere Land, stellt sich mein Smartphone um – es erscheinen plötzlich zwei Uhrzeiten auf dem Bildschirm und ein fremdes Netz, Era oder Play. 😉
Leider habe ich davon wohl kein Screenshot mehr, obwohl ich sicher war, eines gemacht zu haben. Dafür hier die beiden Netze, die sich abwechselten – später erst in Masuren und dann auch bei meiner zweiten Reise im November aufgenommen. Hier waren die beiden Uhrzeiten dann nicht mehr vorhanden. Vermutlich sieht man sie nur im Grenzbereich? Ich habe nichts anders eingestellt.


Der Personalausweis ist abgelaufen!
Zunächst wollten wir jedoch nach Toruń , dem früheren Thorn, aus dessen Nähe meine Mutter stammte.
Zu meinem Erschrecken stellte ich fest, dass mein Personalausweis bereits im März abgelaufen war. Im Hinterkopf hatte ich, dass es noch „ein paar Jahre“ bis zum Ablaufen dauern würde. 😉 So kann man sich täuschen … Aber wer schaut schon auf das Ablaufdatum seines Personalausweises, zumal ich in den letzten Jahren nicht ins Ausland reiste. Und innerhalb Deutschlands ist das ja auch kein großes Problem, wenn der Ausweis nicht mehr gültig ist …
Nun aber war es zu spät. Wir mußten da durch, umkehren kam nicht infrage. Und zum Glück hat uns niemand aufgehalten … auch auf der Rückreise passierte kein Malheur. Gottseidank! 🙂

Und so ganz nebenbei lernt frau dann auch im fortgeschrittenen Alter noch ein wenig Polnisch. 😉 So heißt Nowe Miasto einfach ‚Neue Stadt‘ oder ‚Neustadt‘. Stare Miasto wäre dann die Alte oder Altstadt. Und die Ortsnamen sind vermutlich auch für Polnisch-Unkundige erkennbar. So ging es mir jedenfalls …

Erster Zwischenstop
Erster Zwischenhalt in Wagowo an einem Rastplatz. Von außen nicht schlecht, nur die Toiletten sahen aus wie teilweise auch bei uns in Deutschland an solchen Plätzen.


Einen weiteren Halt legten wir in diesem ungesunden Laden bei Gniezno (Gnesen) ein. Für uns gabs nur vegetarisch und etwas Aufmunterndes zu trinken.

In Polen ist man schon viel fortschrittlicher als hier. Überall kann man mit Karte bezahlen, auch in Bäckereien! Selbst kleinste Beträge. Die Autobahnen und Schnellstraßen sind – ganz anders als bei uns – in einem Top-Zustand! Allerdings sind sie auch neuer als die deutschen. Der Verkehr kam mir flüssiger und weniger stressig als in Deutschland vor. Ich habe aber kaum Vergleichsmöglichkeiten!

Erste Übernachtung in Toruń
Hier kommen wir dem ersten Zielort schon etwas näher … die Bilder entstanden weitgehend mit dem Smartphone, auch wegen der Exifdaten.
Die Verkehrsschilder sind etwas gewöhnungsbedürftig, ähneln aber weitgehend den unseren. Der erste Aufenthalt mit 2 Übernachtungen war in Toruń geplant. Das Hotel schon via App ganz easy von daheim gebucht. Wie einfach man es heute doch hat! Selbst ein Zurücktreten ist bei vielen Hotels oft noch kostenfrei am Anreisetag möglich. Da kann kaum etwas schief gehen. 😉

Um 19:48 h unseres ersten Reisetages blicke ich hier aus dem Fenster unseres Hotelzimmers. – Endlich angekommen!
Später werden wir noch einen Abendspaziergang durch Toruń unternehmen und zum Abendessen einkehren. Doch das dann in einem weiteren Post.


