Rosen-Geranie – wie würdet Ihr das denn machen?

Zuallererst möchte ich Euch diesen tollen beleuchteten Baum nicht entgehen lassen, den ich vor kurzem im Braunschweiger Bahnhofsviertel entdeckte, genauer vor dem BraWoPark-Gebäude, in dem die Post und auch das Arbeitsamt (wie ich den Verein immer noch nenne), untergebracht sind. Kein Wunder, denn da ist auch dieser magentafarbene Telefonverein nicht weit … 😎 – in dem Shoppingcenter dahinter hat sich viel getan, ich staunte nur über die vielfältige und extrem gut besuchte Gastronomie unter der Woche! Gerade so, als hätte es die Leute aus der Innenstadt dorthin gezogen … nur halte ich mich dort extrem selten auf. Vielleicht war das nur an diesem Abend so?

Das Bild des BraWoParks entstand am 9. Oktober 2012.

Ähnlich wie im inneren Stadtbereich, wo man das schöne alte Fernmeldeamt abriss um einem gläsernen Gebäude, das mehr hermachen und große Ketten in die Stadt ziehen sollte, Platz zu schaffen. Doch auch Jako-o schließt jetzt seine Pforten, um sich ausschließlich dem Internet-Geschäft zu widmen, so hieß es gerade … zuvor war SportScheck in den Räumlichkeiten.

Und diese alten Reiter-Stallungen (die nun ins BraWo-Gelände integriert wurden) sind inzwischen längst Geschichte – ich berichtete seinerzeit dort darüber. Sie begleiteten mich seit meiner frühen Kindheit. Wirklich schade, dass solche Wahrzeichen einer Stadt nicht erhalten werden und dafür Protzbauten entstehen, die ja doch nur an anderer Stelle der Stadt dafür sorgen, dass dort Geschäfte eingehen und die Stadt den Menschen entfremdet wird durch ihr immer schneller sich veränderndes Gesicht.
Ähnlich wie im inneren Stadtbereich, wo man das schöne alte Fernmeldeamt abriss um einem gläsernen Gebäude, das mehr hermachen und große Ketten in die Stadt ziehen sollte, Platz zu schaffen. Doch auch Jako-o schließt jetzt seine Pforten, um sich ausschließlich dem Internet-Geschäft zu widmen, so hieß es gerade … zuvor war SportScheck in den Räumlichkeiten.

Geradezu schwärmerisch schrieb man seinerzeit vom künftigen Tor zum „Friedrich-Wilhelm-Viertel“ – als ob solch ein unansehnlicher Klotz ein schöneres „Tor“ als das herrschaftliche alte Fernmeldeamt sein könnte!“

Was nützt es da, wenn der Kampf um die guten Lagen auf den Flaniermeilen in deutschen Innenstädten härter wird … wenn sie sich doch nie lange halten!???

Ein paar sehenswerte Gebäude und Stätten gibt es ja noch, vielleicht reicht das ja aus für eine mittlere „Groß“stadt wie Braunschweig? 😆

Wandel in der westlichen Innenstadt?
Fotodokumentation eines Innenstadtspaziergangs in Braunschweig (2007 – 2013)

Ehemalige Braunschweiger Unternehmen

Und jetzt zu meiner Frage …

Letztes Jahr hatte ich so eine Rosen-Duft-Geranie gekauft. Das Schild habe ich zur Verdeutlichung mal daran gelassen. Sie steht derzeit im Schlafzimmer. Ich hatte die Geranie zwar beschnitten, nachdem ich sie ins Haus holte, doch trieb sie in den letzten Wochen wieder stark aus. Nun habe ich sie wiederum etwas beschnitten, denn so lange geile Triebe sind ja nicht das, was wünschenswert wäre. Was mache ich aber mit dem Schnittgut? Kann man das irgendwie verwenden? Einige Blätter sind welk oder vertrocknet, die anderen aber ganz schön und duftig. Ich weiß jetzt nicht, ob es sich tatsächlich um eine Heilpflanze handelt. Ich meine, bei Achim/Achims Garten so etwas mal gesehen zu haben. Vielleicht auch nur auf Instagram …

Es wäre aber wenig sinnvoll, die Pflanze z.B. zu trocknen, wie z.B. Lavendel und diese in Duftsäckchen zu geben, wenn der Duft möglicherweise doch sehr schnell verfliegt und ich diese dann künstlich beduften müßte, wie Traudi es hier vom Lavendel beschreibt. Normalerweise wandert bei mir sowas in die Grüne Tonne … denn unser Kompostsilo ist voll und die Abfuhr der Grünen Tonne erfolgt im Winter selten, da geht also nicht mehr viel, auch auf den Beeten nicht. Nachbarn beschweren sich eh schon über den hohen Laubanfall auch ín ihren Gärten, denn bei Wind weht dieses bis über die Zäune und auch auf die Straße.

Aber vielleicht hat sie ja medizinische Qualitäten? Solange ich das nicht 100%ig weiß, würde ich sie weder als Tee trinken oder essen! Schließlich kommt es auch auf die Mengen an, die man gefahrlos zu sich nehmen kann!

Ich habe natürlich selbst kurz auch gegoogelt und fand hier  z.B:, dass diese Pelargonie mit einem Rosenduft aufwartet (was ich allerdings nicht finde und mein Mann empfindet den Duft gar als ‚Pfefferminze‘!), der an das Öl einer bekannten Schweizer Firma erinnern soll, die eine anthroposophisch inspirierte Unternehmensphilosophie besitzt. Wie auch immer … dort lese ich auch, man könne diese Pelargonienblätter essen, sie würden sich für Duftkissen eignen (nur wie lange hält der Duft? 3 Tage, 1 Woche, mehrere Wochen, Monate???)
Diese Pflanze soll in früheren Zeiten ein Ersatz für das sehr wertvolle und damit auch teure Rosenöl gewesen sein, was natürlich kein Vergleich ist! Denn Ersatz ist nicht das Original. Aber vielleicht weiß ja irgendjemand mehr?

Was mich darüber hinaus interessiert hätte – im  Winter verhalten Pflanzen sich ja anders als in der schöneren Jahreshälfte und dann noch in Innenräumen …wäre eine Ernte jetzt überhaupt sinnvoll, was die Inhaltsstoffe betrifft? – Weiterhin neige ich eher dazu, das Grünzeug zu entsorgen, denn sonderlich stark duftet es nicht und schon gar nicht typisch nach Rose, wie ich finde! Wenn auch nicht schlecht … jedoch undefinierbar …
Wobei man der Beschreibung zugute halten muß, das es zahllose Rosensorten gibt, die teilweise auch nicht typisch nach Rose duften! 😉

*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*

2 Gedanken zu „Rosen-Geranie – wie würdet Ihr das denn machen?

  1. Geranien mit Rosenduft hatte ich auch schon. Momentan duften meine Exemplare nach Zitrone und Eichenholz. Sie überwintern mit den Fuchsien im Keller am Fenster. Ab Mitte Mai dürfen sie nach draußen und werden dann zurück geschnitten.
    Ob man die Blätter essen kann oder im Duftsäckchen verwendet, weiß ich leider nicht. Ich kultiviere die Pflanzen als Schutz gegen Mücken. Die mögen den Duft der Pelargonien nicht und nehmen Reißaus.
    Nach dem Überwintern wachsen Duft-Pelargonien sehr üppig. Im Sommer kann man von den abgeschnittenen Stängeln neue Pflanzen ziehen. Im Winter bewurzeln sie leider nicht.
    Die Pflanzen brauchen regelmäßig Dünger und viel Sonne, dann blühen sie den ganzen Sommer über bis zum Beginn des nächsten Winters. Oft macht erst mein Rückschnitt vor dem Einkellern der Blüherei ein Ende.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    • Danke, liebe Ingrid für Deine Erfahrungen!
      Meine hat einen eher undefinierbaren Duft, der aber nicht schlecht ist. Ich würde ihn auch eher in Richtung Zitrone/Bergamotte einstufen.
      Pelargonien/Geranien sollen ja nicht an sich giftig sein – ich denke, hier kommt es wie bei allem auf die Menge an. Bevor man das nicht genau weiß, würde ich es lieber lassen.

      Genau und wegen der Mücken habe ich sie auch gekauft, aber auch wegen des Duftes. Ich habe schon immer Duftgeranien gehabt. Meist halten sie aber nicht jahrelang bei mir, daher habe ich immer mal neue. Gedüngt hatte ich die Pflanzen allerdings selten, weil ich von den früheren Zitronen-Geranien auch etwas in den Salat gab.

      Dann ist diese Geranie bei mir ja gerade richtig, denn bei uns ist im Sommer ja wirklich viel Sonne, trotz der hohen Bäume noch.

      Liebe Grüße
      Sara

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